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Der TrakehnerSeit der Gründung werden Trakehner in Reinzucht gezüchtet das Trakehner Warmblutpferd ist mehr als nur eine Zuchtrichtung, es ist ein über Jahrhunderte gepflegtes Kulturgut mit der Elchschaufel als Brandzeichen. Der Trakehner ist in vielerlei Hinsicht besonders: Die Verpflichtung zur Reinzucht setzt der Auslese von Vatertieren Grenzen. Wo andere Zuchtverbände munter durch verschiedenste Populationen hindurch Vatertiere anerkennen und die Identität des Stutbuchs sich auf kaum mehr als das zum Einsatz kommende Brandzeichen beschränkt, ist sich der Trakehner Verband seiner langen züchterischen Tradition verpflichtet. Wo die Elchschaufel drauf ist, ist auch ein Trakehner drin. Und nichts anderes! Um notwendige Neuimpulse nicht auszuschließen, verfährt die moderne Trakehner Zucht so wie es schon im Haupt- und Landgestüt gehalten wurde: Neben reinen Trakehnern können auch Vollblüter, Shagya-, Anglo- und Vollblutaraber zum Einsatz in der Trakehner Zucht gekört werden. Außerdem wird in den Jahren seit 1989 vermehrt auch auf Trakehner zurück gegriffen, die in den Ländern des ehemaligen Ostblocks gemäß der Statuten der Trakehner Reinzucht gezüchtet wurden. Die besondere Wertschätzung, die Trakehner Züchter ihren Stuten entgegenbringen, wird vor allem durch die Namensgebung unterstrichen: Im Gegensatz zu den Warmblutzuchtverbänden bestimmt nicht der Anfangsbuchstabe des Vaters, sondern der der Mutter den Namen des Pferdes. Einzig die Vollblüter verfahren genauso. Auf diese Weise lassen sich berühmte Stutenfamilien wie die der Donna, der Kassette oder der Saaleck über Jahrzehnte verfolgen. Quelle: Trakehner Verband |
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